Effektive Ausleitung

Information zum Buch "Endlager Mensch - auch Sie sind vergiftet

Autor: Wolfgang Prawda


Schritt 1: Entsäuerung

Eine effektive Ausleitungstherapie sollte mit einer Entsäuerung und Auffüllung basischer Mineraldepots beginnen. Säuren, die ständig aus den Stoffwechselprozessen entstehen, müssen durch Basen neutralisiert werden, damit sie als neutralisierte Säuren vor allem über Leber und Nieren ausgeschieden werden können. Bei einem Mangel an Basen bzw. einem Überschuss an Säuren kommt es zu einer latenten Azidose, die bei ca. 90 % der Bevölkerung festgestellt werden kann. Dabei sind die basischen Pufferreserven im Blut bereits teilweise verbraucht, ohne dass schon pH-Veränderungen sichtbar werden.

säurearme Ernährung
Ein ausgeglichener Säure-/Basenhaushalt wird allgemein durch eine basenüberschüssige Ernährung gefördert bzw. durch eine Reduzierung der Säurezufuhr, wie z.B. durch Aminosäuren aus tierischen Proteinen. Fleisch übersäuert
den Organismus und erhöht damit die Reaktionsfähigkeit von Schwermetallen, die im sauren Milieu chemisch viel aggressiver sind als in einem basischen.

Zur Unterstützung einer säurearmen Ernährung als basenfreundliche pflanzliche Proteinquelle und Alternative zu tierischen Proteinen hat die Mikroalge Spirulina eine ideale Zusammensetzung: Neben vielen wertvollen Spurenelementen,
Mineralien und Vitaminen enthält Spirulina alle essentiellen Aminosäuren. Ihr Proteingehalt ist mit ca. 60 % der höchste aus pflanzlicher Quelle.

entsäuern und Mineralreserven wieder auffüllen
Bei einer permanenten Übersäuerung (bei ca. 70 % der Bevölkerung) ist der Körper nicht mehr in der Lage, Schwermetalle, PCBs, Dioxine, Furane und andere Umweltgifte, die vor allem durch die Nahrung aufgenommen werden, auszuscheiden. Eine chronische Übersäuerung geht zudem mit einer Entmineralisierung einher, und die Aktivität der Enzyme ist eingeschränkt (Behinderung des Stoffwechsels). Daher muss bei der Entsäuerung auch auf die  Wiederauffüllung der abgebauten Mineralreserven geachtet werden.

Schritt 2: Ausleitung

Substitution von Antioxidantien
Häufig liegt bei Patienten, die durch Umweltgifte chronisch belastet sind, ein Mangel an bestimmten Antioxidantien vor. Bei Entgiftungsmaßnahmen muss daher darauf geachtet werden, dass die antioxidative Kapazität des belasteten Patienten, die entscheidend von der Versorgung mit antioxidativen Vitalstoffen abhängt, nicht überschritten wird.

Mobilisierung, Entgiftung und Ausleitung
Die Aminosäuren reduziertes Gluthation, Cystein und Taurin haben für die Mobilisierung und Ausleitung giftiger Schwermetalle eine wesentliche Funktion:

  • Cystein: natürliche Chelatbildung
  • Gluthation: wichtigstes zelluläres Antioxidans, Bestandteil des hepatischen Entgiftungsprogramms, zur Entgiftung zahlreicher Xenobitotika erforderlich
  • Taurin: zur Entgiftung chlorhaltiger Verbindungen.

Als ideale Ergänzung zu diesen Antioxidantien bietet sich die Süßwasseralge Chlorella pyrogenosa an, deren Zellmembran toxische Schwermetalle und Umweltgifte im Darm binden kann. So können die an die Zellmembran gebundenen Schadstoffe über den Darm auf einfache Weise ausgeschieden werden. Zusätzlich enthält die Chlorella-Alge den höchsten Anteil aller essbaren Pflanzen an dem grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, der durch seinen Gehalt an Magnesium nachweislich als natürlicher Chelatbildner bei Schwermetallbelastung wirkt.

 

Tipp

Eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2 - 3 Litern (nicht kohlensäurehaltig!) fördert sowohl den Prozess der Säureausleitung aus dem zellulären und intrazellulären Bereich (Pischinger Raum) als auch die Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften über Leber und Niere.

Therapieempfehlung

Zur schonenden Entsäuerung und Ausleitung mit gleichzeitiger Substitution der benötigten Vitalstoffe empfehle ich die BIO Algenprodukte MK Spirulina® und MK Chlorella® sowie MK Base® und MK Antioxidans®. Bei den Algenprodukten sollte auf Bio-Qualität geachtet werden, um nicht ungewollt wieder Schadstoffe zuzuführen.